Sind unsere Wurzeln schon zu alt, lassen wir uns noch einmal verpflanzen?Oder . . . Der Umzug von Fürstenfeld nach Königsdorf im April 2011

. . . der März neigte sich seinem Ende, nur noch wenige Tage sollten es sein, wenige Tage vor einem neuen Abschnitt in unserem Leben, einem neuen "Lebens-Wohnabschnitt" . . .

Die Tage waren kurz, kalt, teils frostig, nur wenig zeigte sich die Sonne und gab etwas von ihrer Wärme preis. Eine Zeit der Innekehrung, des "In sich Hineinhorchen" war angebrochen, Gedanken, viele Gedanken liefen durch meinen Kopf . . . anfängliche Zweifel von Teilen der Familie lösten sich im Gespräch bei langen Spaziergängen.

Es war im November 2010 als ich mir diesen 300jährigen Hof, der zum Verkauf stand, anschaute . . . und, es war Liebe auf den ersten Blick wie man so sagt . . . wenige Tage später war es mir ein Herzenswunsch auch den wichtigeren Teil meines Lebens diesen Hof zu zeigen, meinen beiden Kindern und meiner Frau . . .

 

                 

Die Zeit geht sehr schnell voran, heuer werden es
2 Jahre, 2 Jahre (2013) in dieser lebenswerten Gemeinschaft, in einer Gemeinschaft wo gefeiert wird, Gespräche geführt werden, wo man zuhören kann und wo auch zugehört wird, einer Gemeinschaft wo man sich gerne, gegenseitig hilft, Freude und Trost teilt . . .

Ich möchte mit zwei ganz einfachen Bildern dies zum Ausdruck bringen, das "Ankommen", dass "Neue", in Form eines Bildes, dass einen Komposthaufen mit einer dicken Schneedecke zeigt. Der Schnee, der für Reinheit und Klarheit steht, klar und "rein" mussten auch unsere Gedanken sein um diesen Schritt zu wagen, ein neues Zuhause für unsere liebe Familie zu finden, den Mut zu haben noch einmal aufzubrechen . . .
Der Kompost selbst steht für mich symbolisch als eine Art Wiedergeburt, aus allem Alten wird wieder etwas ganz besonderes, aus dem was man zurücklässt, abstreift, entwickelt sich wieder etwas schönes, ein neues Leben, ein neuer Lebensabschnitt . . .

Das Holz, dieser Holzstoß symbolisiert für mich Wärme, einen Zusammenhalt. Wir sehen "nur" Holzstücke, doch ein jedes ist anders, es ist anderes geschlagen, ist leichter oder schwerer, ist dunkler oder heller, einige sind sehr eckig, haben Kanten, andere wiederum haben Rundungen, sind anschmiegsamer und in dieser Gemeinschaft des Holzstoßes geben sie sich gegenseitig "Halt" . . .
Was meinst Du, sind wir Menschen nicht genauso wie diese vielen, verschiedensten Hölzer . . . ?

Peter Wetterau


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